Dispositiv zu J. J. Greuss

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Vollständiger Titel: Dispositiv zum fotografischen Nachlass von Johann Jakob Greuss (1876–1956)

Wie lässt sich die theoretische Aufarbeitung eines fotografischen Nachlasses aus der Zeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts (mit besonderem Augenmerk auf die Re-Konstruktion der fotografischen Arbeitsweise) praktisch (gestalterisch) darstellen? 

Der fotografische Nachlass des Johann Jakob Greuß, einem Fotograf und Verleger, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Egg im Bregenzerwald (Vorarlberg / Österreich) gelebt hat, umfasst über 1000 Fotografien, die als Negative auf Glasplatten der Obhut des Bregenzerwald-Archives in Egg unterliegen. Greuß wurde am 6. Juli 1876 geboren und starb am 1. Jänner 1956. Er hinterließ keine Nachfahren, über sein Leben geben nur wenige schriftliche Nachweise Auskunft.

Die Recherche im Zuge der Master-Thesis beinhaltet aus diesem Grund unter anderem auch Interviews mit Zeitzeugen, die den Fotografen noch persönlich gekannt haben, um neben der Bearbeitung seines Werkes auch mehr hinter der Person, die dieses geschaffen hat, zu erfahren. 

Der Nachlass wurde in dieser Art, d.h. einer theoretischen Untersuchung mit Darstellung der Erkenntnisse und der Fotografien an sich in einem Medienprodukt, zuvor noch nicht präsentiert. Das Bregenzerwald-Archiv stellt die bereits digitalisierten Fotografien für die Master-Thesis zur Verfügung und bot zudem Hilfestellung in Bezug auf Recherche und Theorie.

Folgeprojekt: Kuration und Gestaltung der Ausstellung „Silberschicht“ im Egg Museum, auf Basis der Masterthesis zum fotografischen Nachlass von Johann Jakob Greuss.